In der aktuellen Ausgabe des Kulturmagazins COUCOU findet sich ein toller Bericht über das Püntenwesen Winterthur. Das Revier Neuwiesen wurde von der Reporterin Livia Stalder grosszügig und treffend porträtiert und das freut uns sehr. Vielen Dank!

Wir können allen Püntikern den Erwerb des Magazins empfehlen. entweder an den Verkaufsorten, online über die webseite oder einfach an unserer nächsten GV beziehen.

spriessbuerger

Spriessbürger heisst das Handbuch für den Anbau von Obst und Gemüse. Und es kommt aus der Schweiz. Endlich findet man also dort Informationen zu Rüebli unter dem Stichwort Rüebli und Informationen zu Krautstiel nicht unter Stielmangold. Das Buch ist humorvoll geschrieben und in schwarzweiss gehalten. Dies verleiht dem Werk den gewissen Charme.

In anschaulich und fachlich gut fundierter Weise werden auf den fast 370 Seiten über 50 Gemüse und Salatsorten beschrieben. Von "Beet anlegen", "sähen und pflanzen" bis "richtig kompostieren" werden sämtliche wünscheswerten Themen angesprochen. Für Leute mit einem grünen Daumen und welche die es werden wollen. Oder einfach nur ein cooles Weihnachtsgeschenk für jeden Püntiker und Gärtner.

Zum Bestellen hier entlang.

Andrea Heistinger hat inzwischen zu jedem wichtigen Thema, das den Biogärtner anspricht ein ansprechendes Buch veröffentlicht. In Ihrem Fundus findet sich Das grosse Biogarten Buch, welches umfassend die Grundlagen für erfolgreiches Gärtnern vermittelt. das Buch ist schön bebildert, klar verständlich zu lesen und mit vielen wertvollen Tipps.

Im Handbuch Biogemüse wird die ganze Sorten-, Farben- und Formenvielfalt von Gemüse beschrieben. Für Anfänger wie auch für Gartenprofis interessant macht das Buch Lust auf Experimente, es einmal mit ausgesuchtem Bio-Saatgut alter Sorten zu versuchen. In unseren Links gibt es eine Auswahl von Bezugsquellen. Dieses Jahr unterstützt uns zudem das Geschäft Rägeboge an der Rudolfstrasse mit einem 10% Rabbatt Gutschein für alle Püntiker auf Samen und biologische Mittel. Von unserer Seite vielen Dank für diese Aktion, insbesondere auch an den Zentralvorstand des PPV!

Das Handbuch Samengärtnerei ist wohl etwas für die Spezialisten unter den Gärtnern. Diejenigen, die sich im Herbst nicht nur mit dem Ernten des Gemüse zufrieden geben und schon im Februar Lust verspüren "Ihre" Pflänzchen aus den selbst aufbewahrten Samen grosszuziehen.

Abgerundet wird mit dem Buch Biodünger selber machen. Hier finden sich wertvolle Informationen zu Regenwurmhumus, Gründungung und Kompost. Auf unserem Areal gibt es bereits viele Profis, die diese wertvolle und kraftreiche Komposterde in verschiedenen Verfahren selbst produzieren. Dieses Jahr nehmen wir auch wieder unseren Häcksler samt Kompostieranlage in Betrieb und schauen ob wieder feine schwarze Erde geerntet werden kann.

Eine Übersicht über die Literatur findet sich auf der Webseite von Frau Heistinger

Das grosse Biogartenbuch ist zudem in der Stadtbibliothek Winterthur ausleihbar.

Der Beitrag der Pünten und Familiengärten zur Gesundheit und des Allgemeinen Wohlbefindens wird zwar vermehrt gewürdigt und vermutet, jedoch haben dies nur wenige stichhaltig untersucht.

In der Open-Access-Zeitschrift "Environmental Health" wurde bereits im Jahr 2010 eine umfassende Studie zum Thema Gärtnern und Gesundheit veröffentlicht.

Die Wissenschaftler verglichen hierzu Gärtner, die ihre Freizeit in Familiengärten verbringen mit ihren direkten Wohnungsnachbarn, welche dies nicht tun.

Die untersuchten Personen wurden in eine jüngere und eine ältere Gruppe aufgeteilt.

Die Studie hatte nun folgendes Ergebnis:

Beide Gruppen berichteten über mehr Bewegung und Aktivität über den Sommer. Der positive Einfluss des Gärtnerns auf die Gesundheit und das Wohlbefinden war jedoch erst ab einem Alter von 62 so ausgeprägt dass er nachweisbar war. Erst ab diesem Alter hatten alle Beteiligten leicht bis signifikant bessere Werte in den untersuchten Merkmalen wie: Allgemeiner Gesundheitszustand, Krankheiten, Stress, chronische Krankheiten, Anzahl der Arztbesuche sowie Anzahl der soziale Kontakte.

Erklärt wird dies dadurch, dass ältere Gärtner mehr daran orientiert sind zu gärtnern und aktiv zu sein, als sich passiv zu erhohlen. Es könnte aber auch daran liegen, dass man erst mit dem Alter erkennt, was man in der Jugend seinem Körper an Gutem vorenthalten hat.

Dien Studie kann unter dem folgenden Link direkt heruntergeladen werden.

http://www.ehjournal.net/content/9/1/74