In der aktuellen Ausgabe des Kulturmagazins COUCOU findet sich ein toller Bericht über das Püntenwesen Winterthur. Das Revier Neuwiesen wurde von der Reporterin Livia Stalder grosszügig und treffend porträtiert und das freut uns sehr. Vielen Dank!

Wir können allen Püntikern den Erwerb des Magazins empfehlen. entweder an den Verkaufsorten, online über die webseite oder einfach an unserer nächsten GV beziehen.

Der Beitrag der Pünten und Familiengärten zur Gesundheit und des Allgemeinen Wohlbefindens wird zwar vermehrt gewürdigt und vermutet, jedoch haben dies nur wenige stichhaltig untersucht.

In der Open-Access-Zeitschrift "Environmental Health" wurde bereits im Jahr 2010 eine umfassende Studie zum Thema Gärtnern und Gesundheit veröffentlicht.

Die Wissenschaftler verglichen hierzu Gärtner, die ihre Freizeit in Familiengärten verbringen mit ihren direkten Wohnungsnachbarn, welche dies nicht tun.

Die untersuchten Personen wurden in eine jüngere und eine ältere Gruppe aufgeteilt.

Die Studie hatte nun folgendes Ergebnis:

Beide Gruppen berichteten über mehr Bewegung und Aktivität über den Sommer. Der positive Einfluss des Gärtnerns auf die Gesundheit und das Wohlbefinden war jedoch erst ab einem Alter von 62 so ausgeprägt dass er nachweisbar war. Erst ab diesem Alter hatten alle Beteiligten leicht bis signifikant bessere Werte in den untersuchten Merkmalen wie: Allgemeiner Gesundheitszustand, Krankheiten, Stress, chronische Krankheiten, Anzahl der Arztbesuche sowie Anzahl der soziale Kontakte.

Erklärt wird dies dadurch, dass ältere Gärtner mehr daran orientiert sind zu gärtnern und aktiv zu sein, als sich passiv zu erhohlen. Es könnte aber auch daran liegen, dass man erst mit dem Alter erkennt, was man in der Jugend seinem Körper an Gutem vorenthalten hat.

Dien Studie kann unter dem folgenden Link direkt heruntergeladen werden.

http://www.ehjournal.net/content/9/1/74

 

 

Im Mai 2015 wurde unser Präsident von einem Reporter, Till Hirsekorn, für ein Interview für einen Artikel im Landboten angefragt. Wir bedanken uns bei Herrn Hirsekorn für seine Zeit und sein Interesse und natürlich für den tollen Artikel im Landboten.

Wir sind ausgebucht. Die Pünten sind kein Auslaufmodell. Wir sind mitten in einem Generationenwechsel. Es braucht Zeit und Geduld verkrustete Strukturen aufzubrechen. Wir müssen die Püntiker untereinander wieder besser miteinander vernetzen.

Zitate von Präsident Dietmar Wolf

Landbote, den 4. Mai 2015 Till Hirsekorn
Landbote, den 4. Mai 2015 Till Hirsekorn

 

 

Kleingarten, Familiengarten, Schrebergarten. Es gibt viele Bezeichnungen für das Stück Land, das zur Nutzung als Garten günstig verpachtet wird. Woher kommt eigentlich der nur in der Stadt Winterthur verwendete Begriff "Pünt" für diese Gärten?

Wikipedia erwähnt in den Beispielen zur Flurnamenetymologie kurz den Namen "biunta", althochdeutsch, was soviel heisst wie „um was sich der Zaun herum windet“, also ein geschlossenes Ackerland oder Garten.

Auf Radio SRF antwortet man in der Sendung Mailbox auf alltägliche Fragen. In dem folgenden Beitrag hören Sie, wie Markus Aebi ausführlich erklärt, wie der Name Pünt sprachwissenschaftlich eigentlich entstanden ist.

Zum Anhören des Beitrages klicken Sie bitte auf den Pfeil links, ggf nochmals auf den schwarzen Balken.

Jens-Rainer Wiese wiederum nähert sich dem Thema auf seiner Internetseite in humorvoller Weise: Von Püntikern und Pünten - Wenn Duden und Google versagen.